Dieser Bewegungs- und Tanzworkshop eröffnet einen Erfahrungsraum, in dem der Körper zu einem Ort von Erinnerung, Widerstand und Präsenz wird.
Durch Improvisation, Rhythmus, Atem, die Frage nach der Enteignung des Selbst sowie der Auslöschung des eigenen Seins bei gleichzeitiger Sichtbarkeit untersucht der Workshop Konzepte von Auslöschung, Spur, Verletzlichkeit und Weitergabe.
Indem der Körper als lebendiges Archiv verstanden wird, sind die Teilnehmenden eingeladen, die in Gesten, Stille, Spannungen und Bewegungswegen eingeschriebenen Erinnerungen zu erforschen.
Zwischen individuellen Erfahrungen und kollektiven Resonanzen wird Bewegung zu einem Akt des Widerstands, der Selbstbehauptung und der Wiederaneignung des Selbst.
Der Workshop richtet sich an Tänzer*innen ebenso wie an Menschen ohne professionelle Tanzerfahrung. Er fördert ein tiefes Hören auf den Körper, Präsenz und sensibles Experimentieren in einem Raum des Teilens und der kollektiven Kreation.