Podiumsteilnehmer
Felix Dompreh, Pascale ‘Baba’ Altenburger, Nora Amin, DR. ‚H’ Patten
Tanz ist ein Feld vielfältiger künstlerischer Praktiken und körperlicher Erfahrungen. Doch welche Tänze und Erfahrungen stehen im Vordergrund, wenn es um Unterstützung, Wertschätzung und Anerkennung geht? In welche Räume und Kontexte werden jene Tänze und Körper verwiesen, die als nicht anerkennenswert gelten? Und wie setzen sich die davon Betroffenen gegen diese Vorurteile zur Wehr? Diese Panel-Diskussion reflektiert Hierarchien innerhalb der Tanzpraxis und erörtert, wie verschiedene Bereiche der europäischen Tanzlandschaft zu bestehenden Machtasymmetrien beitragen und diese aufrechterhalten. Ausgehend von den Erfahrungen und Arbeiten von BIPoC-Künstler*innen verhandelt die Diskussion Vorstellungen von Tanz und Dekolonialität. Mit Choreograf*innen und Autor*innen „H“ Patten und Nora Amin, der Tanzschaffenden und Pädagogin Pascale „Baba“ Altenburger sowie Felix Dompreh, dem Gründer und künstlerischen Leiter der KUYUM Tanzplattform, kommen internationale Künstler*innen zusammen, die ihre jeweiligen Tanzpraxis beleuchten. Ihre unterschiedlichen Ansätze eint das ihnen eingeschriebene Empowerment und die Weitergabe transkulturellen Tanzwissens. Sie konzentrieren sich auf Perspektiven, die von rassifizierten und marginalisierten Tänzen, Wissensformen und Traditionen geprägt sind. Die Veranstaltung beginnt mit Beiträgen der Referent*innen, auf die ein moderiertes Gespräch und Fragen aus dem Publikum folgen. Zum Abschluss wird getanzt und an die zuvor diskutierten Praktiken angeknüpft. Das Publikum ist herzlich eingeladen, sich zu beteiligen.
auf Englisch; deutschsprachige Unterstützung möglich